Sonderbericht zum Doppelwellenmischer
KNIELE Mischtechnik hat in den vergangen Jahren immer wieder neue Mischtechnik auf den Markt gebraucht. Dadurch wurden sie Ansprechpatner in vielen Branchen, vor allem wenn es um schwierige Mischprozesse geht.
Angefangen hat es mit einem »Intensivmischer«, der mit ein oder zwei mechanisch angetriebenen Wirblern ausgerüstet wird, der von KNIELE als erste Firma im Markt eingeführt wurde. Der Markt forderte in Folge auch die Entwicklung eines »Fließestrich-Mischers« zur Herstellung werksgemischten Anhydrits, wie auch die Entwicklung eines »Gegenstrom-Mischers«.
Im Jahr 2000 wurde eine Weltneuheit auf den Markt gebracht – der erste »Konusmischer« (Typ KKM) im Betonsektor. Dieser Mischer setzt sich allen Bereichen, vor allem bei schwierigen Mischprozessen, mehr und mehr durch. Seine geometrische Form biete sehr viele Vorteile gegenüber allen bisherigen Mischprinizien, wie z.B. das Mischen von Kleinmengen und das Entleeren und Reinigen des Mischer. Zur Reinigung des Mischers wurden eine speziell für diesen Mischer abgestimmte automatische Reinigung entwickelt und zum Patent angemeldet.
Doppelwellen-Mischer DWM 2250 – 4500
Im vergangenen Jahr vervollständigte KNIELE seine Mischerpalette mit einem »Doppelwellen-Mischer« für Massenbeton, d.h. in erster Linie für den Einsatz im Transportbetonbereich. Das Mischprinzip hat sich gegenüber dem bisherigen Doppelwellen-Mischer nicht geändert. Der große Unterschied liegt im Antriebssystem. KNIELE setzt hier herkömmliche Standardantriebe (Kegelradgetriebemotoren) von deutschen Herstellern ein, die überall auf der ganzen Welt erhältlich sind. Bei dieser Vereinfachung werden die beiden Motoren so miteinander gekoppelt und überwacht, dass ein synchrones Laufen der Antriebswellen gewährleistet ist. Der Prototyp läuft in der Zwischenzeit bei der Firma Holcim in der Nähe von Stuttgart problemlos. Die beiden Wellenlagerungen werden mit einer Zentralschmierung mit Fettüberwachung ausgerüstet. Standardmäßig werden die Mischer mit Hartgußkacheln geliefert. Auch für diesen Mischertyp gibt es eine entsprechend angepasste automatische Mischerreinigung.
Laborzwangsmischer von 30 - 150 Liter Mischgut
KNIELE Labor-Zwangsmischer, ausgeführt als Konusmischer Typ KKM-L, mischen sehr intensiv; homogene Qualitätsbetone aller Art (z. B. selbstverdichtende Betone, Leichtbetone, feuerfest, flüssige Kleber, usw.) können in kürzester Zeit hergestellt werden.
Aber nicht nur für Betone, sondern auch für alle anderen Bereichen der Trockenmischung
(z. B. Leichtputze, Trockenmörtel, Tiernahrung, chemische Trockenmischungen, usw.) ist dieser Konusmischer bestens geeignet.
Die Mischer können auf Wunsch auch in Edelstahl ausgeführt werden!
Die bewährte Mischtechnik gewährleistet eine intensive und homogene Mischung innerhalb kürzester Zeit bei konstant hoher Mischqualität. Durch die konische Form ist es möglich kleinste Mengen zu mischen. Die Entleerung erfolgt restlos innerhalb kürzester Zeit, was durch die geometrische Form gewährleistet wird. Die Befüllung des Mischbehälters erfolgt bequem von oben.
Die Labormischer sind CE-konform und nach den EU-Maschinenrichtlinien gebaut.
Praxisbewährte Standardantriebe garantieren eine hohe Lebensdauer unserer Mischer.
Durch die Ergänzung der Mischerpalette kann KNIELE Mischtechnik für nahezu alle Bedürfnisse ein geeignetes Mischsystem anbieten.
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